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24.3.2009 von Nina.
Am Freitag ging es für mich, Luisa, ihre Freundin Katrin und den Hahn im Korb, Mirko, los Richtung Coromandel.
Erst einmal mussten wir unser Mietauto bei Avis abholen - ein wunderschöner Toyota Corolla mit knapp 5.000km auf dem Tacho
Tja, und ich war die Glückliche, die das Schmuckstück zu unserer Wohnung und dann sicher nach Coromandel gebracht hat. Anfangs musste ich mich stark konzentrieren, da Links fahren und Automatik, aber es hat alles wunderbar geklappt.
Freitagabend sind wir dann gegen 5 in Tairua angekommen, auf der östlichen Seite von Coromandel. Dort haben wir in ein nettes Hostel eingecheckt und sind dann direkt auf einen Berg, von dem aus man einen 360° View auf verschiedene Buchten, Strände und Inseln im Meer hat. Es war einfach traumhaft! Wir saßen ganz entspannt dort oben, haben viele Fotos gemacht und uns einfach nur riesig gefreut, dass dieser tolle Ort nur 2 Stunden Autofahrt von Auckland entfernt ist! Nachdem die Sonne fast untergegangen war, sind wir in ein echt nettes Restaurant in Tairua gegangen, wo wir fast alle einen riesigen Teller mit (grünen) Muscheln gegessen haben - einfach köstlich! Um am nächsten Morgen um 7 aufstehen zu können sind wir recht früh, gegen 11, schlafen gegangen.
Samstagmorgen ging es dann weiter nördlich, ca. eine halbe Stunde, zum Hot Water Beach. Dort ist wohl eine heiße Ader vom Meer Richtung Felsen und in dem Bereich kann man sich ein Loch buddeln und im dampfenden Meerwasser sitzen. Das war schon echt erstaunlich, dass das Meerwasser dort wirklich auch warm angespült kam! Leider hatten wir keine Schaufel dabei, so wie die Profi-Buddeler, sondern nur einen kleinen Topf, der uns nicht zum erwünschten großen 4-Personen Loch verholfen hat. Aber es war trotzdem schön, zu mal es echt früh am Morgen war und die Sonne erst langsam über dem Meer aufging. Als nächsten Stopp am Samstag stand Cathedral Cove auf dem Plan - ca. 10 min. vom Hot Water Beach entfernt. Dort musste man eine gute halbe Stunde durch einen kleinen Urwald, über Felder und Wiesen laufen, bis man am Strand und dem großen Felsen ankam. Für alle Fans von Narnia: Hier kommen die 4 Geschwister im zweiten Teil an und laufen aus der Cove raus! Es war wirklich schön dort, zumal das Wetter dann richtig gut wurde und es einfach nur sonnig war. Nachdem wir den halbstündigen Rückweg hinter und gebracht hatten sind wir an den Hahei Beach gefahren, um eine Runde im Meer zu schwimmen. Wir waren wohl alle etwas müde, weshalb wir ein Ründchen am Strand geschlafen haben. Gegen Spätnachmittag sind wir dann nach Whitianga gefahren, um dort zu übernachten. Im Hostel “Cats Pyjamas” haben wir noch 4 Betten im 12er-Zimmer ergattern können - recht lustig
Abends sind wir in Whitianga durch den Hafen gelaufen und waren anschließend in einer Sportsbar essen. Da dort Rugby lief, war der Frauenanteil bei ca. 5%, aber das Essen war echt gut
Nach einem dicken Sandwich mit Pommes haben wir uns noch eine Weile an den Strand gesetzt und mit dem Sonnenuntergang im Rücken das Meer bestaunt!
Sonntagmorgen sind wir wieder recht früh los, gegen 8 Uhr. Von Whitianga aus kann man entweder über den Norden am Meer entlang nach Coromandel Town (westliche Seite) fahren oder über eine Off-Road Straße. Da ich immer noch die Fahrerin war, haben wir uns für Off-Road entschieden und ich hatte einen Riesenspaß! Über Kiesel und Schotter ging es sage und schreibe 500m über den Meeresspiegel auf einen Berg, wo wir an mehreren Stellen gestoppt haben. Zunächst einmal an den Kauri-Bäumen: Das sind sehr hohe und dicke Bäume, die man häufig in NZ findet. Um dort hin zu gelangen mussten wir durch einen kleinen Urwald gehen, was echt schön war. Danach haben wir am nächsten Parkplatz gehalten, sind einen kleinen Hang hinunter geklettert und da war er: Ein Wasserfall!! Einfach nur traumhaft! Es war ungefähr 10 Uhr, also noch nicht so heiß und die Sonne stand noch hinter den Bäumen, sodass das Wasser geglitzert hat!! Wir sind dann alle dort schwimmen gegangen, was rech kalt war, aber einfach nur toll!!
Nachdem wir uns am Straßenrand trockene Kleidung angezogen hatten sind wir weitergefahren und wurden von kleinen Schweinchen am Straßenrand erneut gestoppt. Hach die waren süß, ich hätte gern eins als Haustier mitgenommen
In Coromandel Town angekommen haben wir erst einmal ein schönes Mittagessen in der Sonne genossen. Ab diesem Ort hat dann Mirko das Autofahren übernommen und ich konnte die tolle Landschaft genießen. Von Coromandel aus fährt man Richtung Süden nur am Meer entlang, die ganze Zeit ist das Wasser neben einem, wirklich schön. Zwischen Miranda und Kaiaua haben wir einen wundervollen Strand entdeckt, an dem wir dann für ein paar Stündchen gestoppt haben. Der Strand war ganz weiß von all den angespülten Muscheln, wovon wir uns dann einige als Deko für unsere kargen Zimmer mitgenommen haben.
Gegen 7 Uhr abends sind wir dann am Sonntag wieder hier in Auckland angekommen und waren alle recht müde, aber immer noch beeindruckt! Wir haben uns dann überlegt, dass wir es hier doch recht gut angetroffen haben: Wir wohnen in einer Großstadt mit allen Möglichkeiten, können aber innerhalb von 2 Stunden an den schönsten und ruhigsten Stränden sein, die wir je gesehen haben. Nach so einem Wochenende weiß man richtig zu schätzen, dass man es hier echt super angetroffen hat!
Bei Facebook habe ich ein Album zu Coromandel erstellt, einfach dem Link folgen:
http://www.facebook.com/album.php?aid=235241&id=687445391&l=4bccac5853
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